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Neuer #MOIN-Forschungstag „Datenanalyse: Vom Messen zum Modell“

Wie wird aus einer Messung ein Modell? Beim #MOIN-Forschungstag „Datenanalyse: Vom Messen zum Modell“ führen Schüler*innen eigene Experimente durch, analysieren Daten und entdecken Zusammenhänge mit modernen Werkzeugen. Dabei erhalten sie spannende Einblicke, wie Datenanalyse in Forschung und Industrie echte Probleme löst.

Der #MOIN-Forschungstag „Datenanalyse: Vom Messen zum Modell“ richtet sich an Schulklassen der Sek I und Sek II (Empfehlung: Klasse 8–13) und widmet sich der Fragestellung: Wie entstehen aus Messungen belastbare Erkenntnisse? Im Rahmen des Forschungstages arbeiten die Schüler*innen einen Vormittag lang wie echte Forschende: In kleinen Gruppen entwickeln und realisieren sie eigene physikalische, technische oder demographische Experimente. Die gesammelten Daten werden anschließend visualisiert und analysiert: Wir bestimmen Mittelwerte und Schwankungen, untersuchen Zusammenhänge mit linearer Regression und diskutieren Begriffe wie Kovarianz und Korrelation. Je nach Vorwissen erfolgt die Auswertung entweder mithilfe einer Webanwendung oder mit Python anhand vorbereiteter Beispiele. So erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen, die sie direkt für schulische Projektarbeiten und eigene Forschungsfragen nutzen können. Abschließend richtet der Forschungstag den Blick über die eigene Datenanalyse hinaus: Anhand ausgewählter Beispiele lernen die Teilnehmenden weiterführende Konzepte wie dynamische Systeme sowie grundlegende Ideen der Optimierung mit Zielfunktionen und Nebenbedingungen kennen. Zudem erfahren sie, wie die Industriemathematikerin Iris Runge statistische Methoden konkret in industriellen Anwendungen genutzt hat. Diese Themen zeigen, wie Daten, Modelle und mathematische Methoden in der Industriemathematik eingesetzt werden, um reale Fragestellungen in Forschung und Industrie zu bearbeiten.

Termine auf Anfrage, i. d. R. montags 9-13 Uhr.
Anmeldung & Infos: mathdays@uni-bremen.de